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Wanderregeln

 

Wandern bildet: Es schult die Erlebnisfähigkeit, das naturkundliche Wissen, das soziale Verhalten, die Kommunikationsfähigkeit, die körperliche Leistungsfähigkeit, die psychische Ausdauer und vieles andere mehr.

Vor allem das Wandern in der Gruppe hat in der Zeit der Eile, der Ablenkung, der Medienwelt eine schon beinahe therapeutische Wirkung.

Damit Wandern aber zum "Lustwandeln" werden kann, müssen Regeln insbesondere beim Wandern in der Gruppe eingehalten werden:

 

1.       Eine gute Vorbereitung verhindert böse Überraschungen. Dazu gehört die Erarbeitung eines Wanderplanes, das Rucksack packen nach Checkliste, die Beschäftigung mit dem Wandergebiet, bei Wanderungen im anderssprachigen Ausland auch das Erlernen der Sprache des Wandergebiets, wenigstens so, dass man sich einigermaßen verständigen kann.

 

2.       Den Anweisungen des Wanderführers sollte man folgen. Schließlich ist er für die Gruppe verantwortlich und weiß viel besser als die übrigen Teilnehmer, wo welche Probleme auftreten können. Er hat  die Wanderung ja  vorbereitet.

 

3.       Das  Wandertempo richtet sich nach den Schwächsten der Gruppe, d.h. ungefähr 3 bis 4 km/h werden im Wanderplan berücksichtigt. Dazu kommt im Bergland bei einem steilen Anstieg von 300 m Höhe ein Zuschlag von einer Stunde. Beim Abstieg werden 500 Höhenmeter pro Stunde veranschlagt. Je nach Möglichkeit wird alle 2 Stunden eine größere Rast (Vesperpause)  eingelegt. Kleinere Trinkpausen nach Bedarf.

 

4.       Rasten heißt Ruhen, auch für motorisch veranlagte Kinder. Am erholsamsten ist lang ausgestrecktes Liegen, evtl. mit hochgelegten Beinen.  Ein Mittags- oder Gipfelschlaf kann der Gipfel des Genusses sein!.

 

5.       Die Rücksicht auf die Schwächsten zeigt sich in der Reihenfolge, in der gewandert wird: Der Wanderführer geht  voraus, dahinter die Schwächsten der Gruppe, am Ende die Stärksten. Diese sind auch verantwortlich dafür, dass die Gruppe beisammen bleibt, denn die Vorausgehenden haben hinten keine Augen!

 

6.       Die Solidarität der Gruppe zeigt sich auch darin, dass die  ganze Gruppe in Sichtkontakt bleibt, d.h. der Erste muss  in Sichtweite des Letzten sein und umgekehrt. Am Ziel oder an wichtigen Zwischenzielen kommt die Gruppe  geschlossen an. Die Spitzengruppe muss dazu ihr Tempo verlangsamen, die Schlussgruppe ihr Tempo erhöhen.

 

7.       Wandern bedeutet höchste Reisekultur. Es wird an den schönsten Plätzen und in guten Häusern übernachtet, die als Jugendherbergen, Naturfreundehäuser und Wanderheime nicht teuer sein müssen. Die Einkehr im Dorfgasthaus ist ein wichtiger Teil der Reisekultur. Entgegenkommende werden gegrüßt. Aus Gesprächen mit den Einheimischen kann man viel lernen. Aber der Wanderer ist nie aufdringlich oder besserwisserisch. Er verhält sich ruhig, macht keinen Lärm und singt keine "Schlachtlieder".

 

8.       Wandern ist angewandter Umweltschutz. Deshalb erfolgt die Anreise normalerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wobei das Flugzeug nur genutzt wird, wenn die Anreise mit einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel unzumutbar ist. Es werden möglichst keine Einwegverpackungen verwendet, zumindest nicht für Getränke und das Vesper. Fällt doch Müll an, wird er eingepackt und zu Hause ordnungsgemäß entsorgt. Die Menschen im Wandergebiet sind nicht für den Müll der Wanderer verantwortlich.

 

9.       Wandern ist angewandter Naturschutz. Wanderer haben ein Wegerecht, das bedeutet, dass sie auf der ganzen Welt zu jeder Tages- und Nachtzeit auf allen ihnen nicht ausdrücklich durch Schilder verbotenen Wegen zu Fuß gehen dürfen. Dabei werden Pflanzen geschont und Tiere in Ruhe gelassen. Biotope dürfen nicht beeinträchtigt werden. In Naturschutzgebieten gilt ein Wegegebot.

 

10.     Keine Spuren hinterlassen!